Du bist 18–27 Jahre alt und lebst in Berlin?
Du willst kreativ sein, dich bewegen, laut sein – und andere junge Rom*nja und Sinti*zze treffen?
Dann ist das Brave-Space-Atelier „Romano Kelipen“ für dich.
Von Juni 2026 bis Januar 2027 öffnen wir einen künstlerischen Raum im Grünen Salon der Volksbühne. Das Atelier wird von Rom*nja und Sinti*zze geleitet und richtet sich an junge Romnja und Sinti*zze, die sich ausprobieren, kreativ arbeiten und gemeinsam etwas Eigenes entwickeln möchten.
Ein „brave space“ ist mehr als ein Treffpunkt.
Es ist ein Raum, in dem du dich zeigen kannst, wie du bist – und in dem du dein Umfeld aktiv mitgestalten kannst.
Das Atelier ist kein klassischer Workshop, sondern ein gemeinsamer Prozess.
Hier kannst du experimentieren, Kunst machen und deine Perspektiven in die Berliner Kulturszene einbringen.
Du brauchst keine Theatererfahrung.
Wichtig sind Neugier und Lust, gemeinsam mit anderen etwas zu entwickeln.
Das Projekt richtet sich an junge Rom*nja und Sintizze (18–27 Jahre), die in Berlin leben und Interesse daran haben, sich künstlerisch auszudrücken und mit anderen zusammenzuarbeiten.
Das Atelier besteht aus mehreren Modulen, die aufeinander aufbauen.
Schritt für Schritt entwickelt ihr gemeinsam Ideen, künstlerische Formen und ein eigenes Projekt.
Hier geht es um dich: deinen Körper, deine Stimme und dein Nervensystem.
Wie bleibst du ruhig, wenn es stressig wird?
Wie sagst du klar, was du denkst?
Wie setzt du Grenzen?
Wir arbeiten mit einfachen Übungen, die du im Alltag nutzen kannst – in der U-Bahn, in der Familie, in der Schule oder bei Konflikten.
Hier geht es ums Ausprobieren und Machen.
Wir arbeiten mit Körper, Stimme, Improvisation und Kamera.
Du kannst eigene Erfahrungen aus deinem Alltag in Berlin künstlerisch umsetzen – auf der Bühne oder vor der Kamera – und verschiedene Rollen ausprobieren: spielen, entwickeln, filmen, schneiden oder im Hintergrund organisieren.
Gemeinsam entscheidet ihr, welche Form euer Projekt annimmt.
In diesem Modul beschäftigen wir uns mit Geschichten von Rom*nja und Sinti*zze aus der Vergangenheit: Überleben, Alltag und Widerstand.
Wir fragen:
Was haben diese Geschichten mit unserem Leben heute zu tun?
Was wirkt bis heute weiter?
Wir arbeiten mit Interviews, Archiven und persönlichen Geschichten und entwickeln daraus eigene Texte, Audioformate oder Szenen.
Memory Aktivismus bedeutet, Geschichte nicht nur zu erinnern, sondern sie mit der Gegenwart zu verbinden.
Hier bringt ihr alles zusammen.
Aus euren Ideen entsteht ein gemeinsames künstlerisches Projekt.
Ihr entscheidet als Gruppe, wie ihr arbeiten wollt und welche Form euer Projekt annimmt.
Zum Abschluss geht ihr mit eurem Projekt nach außen – als Performance, Film oder in einer anderen Form.
Zusätzlich entwickelt ihr Inhalte für Social Media: Videos, Texte, Bilder oder Einblicke in den Prozess.
Das Ziel ist, eure Perspektiven sichtbar zu machen – über das Projekt hinaus.
Zeitraum: Mai/Juni 2026
September 2026 - Januar 2027
Juli und August - Sommerpause.
Treffen: 1× pro Woche (Nachmittag/Abend, Termin gemeinsam festgelegt)
Orte: Grüner Salon, Volksbühne (Mitte)
Berlin - tbc (Kreuzberg/Neuköln)
Melde dich einfach bei uns:
WhatsApp / Signal / Telegram: +491712710217
E-Mail: info@romnjatheater.de
Schick uns kurz:
Wir melden uns bei dir, erklären alles in Ruhe und schauen gemeinsam, was du brauchst (z. B. Sprache, Zeiten oder Unterstützung).
Es gibt 10–15 Plätze.
Wenn du unsicher bist, ob das Projekt zu dir passt, schreib uns einfach.
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Rom*niX: Franciska Farkaś, Nebojśa Marković, Umtata Tybora, Taisyia Schumacher
Mit musikalischer Begleitung Die vier Ceijas: Gianni Jovanović, Roxie Thiele-Dogan, Joschla Melanie Weiss
Musik: TRACE
